Hi, ich bin Tim. Ich habe meine Reise mit dem Bloggen vor einigen Jahren begonnen, was sich mittlerweile zu meinem Beruf und meiner absoluten Leidenschaft entwickelt hat. In diesem Leitfaden möchte ich dir beibringen, wie du einen Blog starten kannst, genauso wie ich es immer noch mache, um einen profitablen Blog zu starten.

Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung enthält mein Wissen, wie du vorgehen kannst, ohne irgendwelche geheimen Strategien, die dir vorenthalten werden. Du lernst:

  • Wie man eine Nische für sich findet.
  • Wie du eine Website selber erstellst und einrichtest.
  • Welche zusätzlichen Plugins du benötigst.
  • Wie man einen Blogpost erstellt.
  • Wie man seinen Blog monetarisiert.

Warum noch ein Blog?

Wie starte ich einen Blog?

Ich sage immer, der Blog ist immer der Anfang von allem und letztendlich der Mittelpunkt. Was ich genau damit meine, ist, dass der Blog quasi wie der Stamm eines Baumes ist, und mit der Zeit sich viele Zweige und Wurzeln entwickeln können, die alle wieder zu deinem Blog zurückführen und ihm helfen zu wachsen und aus verschiedenen Bereichen Einnahmen zu erzielen. Daher beginnt alles einfach nur mit deinem persönlichen Blog

Was sind die Schritte, einen Blog zu starten?

Nische überlegen

Der erste Schritt, um mit einem Blog zu starten, ist die Auswahl der Nische. Mit Nische ist gemeint, um welches Thema man speziell schreiben möchte.

Das können Nischen wie Golfen, Reiten, Fitness, Yoga oder Finanzen sein, also so ziemlich jedes Thema. Wenn wir mal das Beispiel Camping nehmen, wäre dies zunächst eine relative große Nische welche man aber als erstes in sogenannte Unternischen teilt. Zum Beispiel „Camping im Zelt“.

Man beginnt also in dieser Nische zu schreiben und erstellt Content.

Content erstellen

Wenn diese Nische größer wird und einige Inhalte veröffentlicht wurden und auf Google rangieren, kann man die Nische ausweiten auf „Camping mit dem Wohnwagen“, „Camping mit dem Fahrrad“ und so weiter. Es ist wirklich wichtig, klein anzufangen und in der Nische kontinuierlich zu wachsen.

Wie wählt man eine Nische aus?

Eine Nische sollte man sich gut überlegen, da man sich mit dieser die nächsten 12 Monate oder am besten noch langer identifizieren sollte. Schau dir die Grafik an und versuche sie für dich anzuwenden.

Nische auswählen

Am besten schreibst du eine Liste mit deinen Stärken, deinen Leidenschaften auf oder welche Erfahrungen du gemacht hast. Zum Beispiel: Länder bereist, Möbel gebaut oder du liebst es zu kochen.

Dann schaust du, ob es für deine Nische auch einen Markt gibt. Sprich, wenn du über das Camping Inhalte erstellst, könntest du über die besten Campingausrüstungen, Zelte oder Schlafsäcke Inhalte erstellen und zu Anbietern mit Affiliate-Links verlinken, wie zu Amazon.

Ein wichtiger Schritt sind die Möglichkeiten, die besonders wichtig geworden ist in den letzten 1-2 Jahren, ist, dass du deine Inhalte auch auf anderen Social-Media-Plattformen postest kannst, wie Facebook, Pinterest, Youtube oder LinkedIn.

Das gibt dir einen riesigen Hebel. Also überlege dir zusätzlich wo deine Zielgruppe sich noch aufhält um später deine Nische ausweiten zu können.

Wenn du deine Nische sorgfältig gewählt hast, geht es nun weiter zum Hosting-Anbieter.

Hosting-Anbieter

Ein Webhosting-Anbieter ist nötig, um die Website überhaupt ins Web zu bekommen und online zu halten. Ohne Webhosting würde niemand deine Website überhaupt finden.

Webhosting-Anbieter gibt es bereits für 5€ im Monat. Diese Hosting-Anbieter sind meist etwas langsamer von der Geschwindigkeit und werden von Google nicht gerne gesehen. Denn Jeder will doch so schnell wie möglich seine Information bei Google aufrufen und nicht lange warten, bis deine Seite geöffnet wurde.

Hosting Anbieter

Besonders für SEO-Optimierung ist die Geschwindigkeit das A und O und Google straft sogar langsame Websites im Ranking ab, da sie ein schlechtes Nutzerverhalten für den Suchenden darstellt. Mein Favorit ist Siteground. ( Welches immer besonders günstige Angebote für das erste Jahr anbieten)

Siteground ist ein Webhosting-Dienst, der speziell auf WordPress zugeschnitten ist. Dazu kommen wir gleich.

Siteground bietet besonders schnelle Ladezeiten, einen wirklich super Support, Cache Service und ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Ich benutze für alle meine Websites Siteground. Als Alternative gibt es noch Hostinger oder Wix, mit denen ich aber keine Erfahrung habe.

Domain Name

Der Domainname ist www.TimNocent.com und sollte gut gewählt sein. Ich empfehle immer, eigentlich seinen eigenen Namen zu nehmen. Das gibt einen mehr Freiheit, um in seiner Nische eine wirklich eigene Marke aufzubauen.

Denn die eigene Marke ist somit das Wichtigste, was es im Blogging oder im Online-Business gibt. Gehen wir noch mal zurück zur Campingausrüstung. Angenommen du heißt Max Mustermann, dann könnte deine Domain Maxmustermann.de heißen oder Maxcamping.de.

Domainname auswählen

Wenn man seine Domain Maxcamping.de nennt, ist klar, auf dieser Seite kann es nur um Camping gehen. Solltest du aber in einem Jahr feststellen, dass du viel mehr über das Segeln schreiben möchtest, passt das von deiner Domainnamen eher schlecht zusammen. Daher überlege dir, ob du nicht deinen eigenen Namen verwendest, so wie ich.

WordPress Plugin

Wenn dein Hosting-Anbieter gefunden ist, kannst du direkt in Siteground WordPress.org installieren. WordPress ist eine kostenlose Open-Source-Plattform für Website-Betreiber, wo sich dein ganzer Blogging-Prozess später abspielt.

Wordpress installieren

Wichtig ist, dass du nicht WordPress.com auswählst, sondern WordPress.org, die kostenfreie Variante. Wie gesagt, bei Siteground ist das Richtige bereits ausgewählt. Wenn WordPress installiert ist, sollten die ersten Einstellungen vorgenommen werden. So wie Datumseinstellung, Mail-Zugangsdaten, URL-Struktur, etc.

Themeswahl

Dein Blog sollte so einfach wie möglich und besonders übersichtlich sein. Dazu bietet es sich an, auf vier Hauptseiten zu beschränken, wie in meinem Beispiel: Startseite, Blog, Über mich und Kontakt.

themen auswählen

Sogenannte Themes erleichtern die Einrichtung der Websites erheblich, da diese bereits ein vorgefertigtes Design haben und man quasi nur noch seine eigenen Daten dort einträgt. Bei Themes unterscheidet man zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Themes.

Ich verwende bei dieser Website ein Themen von Kadence, welches kostenlos ist. Auch bei der Themenwahl spielen Geschwindigkeit, Übersichtlichkeit und Kompatibilität eine wichtige Rolle. Daher verwende ich Kadence, aber es gibt eine Menge Themes, die genauso gut funktionieren, wie Thrive Themes oder Astra.

Keyword-Recherche

Bevor man nun einen Blogpost in seiner Nische erstellt, sollte man nach sogenannten Schlüsselwörtern oder Keywords recherchieren, um festzustellen, wie spezielle Suchbegriffe bei Google eingegeben werden, wie viele monatliche Suchen es für das spezifische Keyword gibt und wie schwierig es ist, für das Keyword bei Google zu ranken.

Keyword recherche

Das geht entweder mit kostenfreien Tools wie Google Keyword Planner, Ubersuggest, Chagpt, Google Gemini oder Ahrefs. Tatsächlich verwende ich alle Varianten, aber mein Favorit ist Ahrefs welches aber nicht Kostenfrei ist.

Blogpost erstellen

Es gibt nur drei Arten von Blogbeiträgen: Information Posts, Money Posts und Statistik Posts.

Information Posts: Hier gibst du deinem Leser eine Information, z. B. Wie baue ich ein Zelt auf? oder Was sind die Schritte, um einen Schlafsack richtig einzurollen?

Money Posts: Diese Beiträge informieren den Leser über ein Produkt oder eine Dienstleistung, z. B. Was sind die 5 besten Schlafsäcke fürs Camping? oder Was sind die 10 besten 2-Personen-Zelte?

Statistik Posts: Diese Beiträge enthalten statistische Informationen, z. B. Wie viele Fahrradreisende gab es im Jahr 2023? oder Wie lange hält ein Zelt laut Statistik?

Die Blogbeiträge sollten strukturiert sein, beginnend mit der Überschrift, einer Einleitung, die das Thema interessant beschreibt, gefolgt von den Hauptinformationen, Alternativen und persönlichen Meinungen.

Blog Monetarisieren

Der spannende Teil ist dann wohl das Monetarisieren der Beiträge. Hier gibt es wahrscheinlich mehr Verdienstmöglichkeiten, als die meisten eigentlich denken. Aber wir beginnen bei der leichtesten Variante:

Google Ads schalten: Vorteile: Kann von Anfang an gemacht werden. Nachteile: Verdienst eher schlecht, man benötigt sehr viele Aufrufe, damit es sich lohnt.

Mediavine oder Raptive: Vorteile: Besserer Verdienst als Ads. Nachteile: Monatliche Mindestaufrufe von 50.000 und 100.000.

Affiliate: Vorteile: Große Verdienstmöglichkeit. Nachteile: Nicht jede Nische bietet lukrative Affiliate-Partner.

Sponsoren: Vorteile: Langfristige Partnerschaften mit Firmen. Nachteile: Kontakt zu Firmen muss aufgenommen werden.

Eigene Produkte: Vorteile: Enorme Verdienstmöglichkeiten. Nachteile: Viel Arbeit, um ein nützliches Produkt zu erstellen.

Tatsächlich ist es genau die Reihenfolge an Monetarisierung, die ich empfehlen würde, bis auf den Punkt Google Ads, den ich ausgelassen habe, da ich selbst die ganzen Banner sehr störend finde und ich diese nicht wegen einigen 100 Euro schalte.

Wie geht es von hier aus weiter?

Jetzt geht es an regelmäßige Veröffentlichung von hochwertigen Inhalten. 1-2 Inhalte in der Woche sollten schon veröffentlicht werden.

Wenn man dann mit der Zeit einen richtigen Arbeitsablauf hat, dann geht es auch wesentlich schneller und einfacher von der Hand, sodass auch mehr als 2 Inhalte veröffentlicht werden können.

Aber ich sage mal, es kommt nicht immer auf die Masse an, sondern auch die Qualität der Inhalte und das Nutzen von anderen Traffic-Quellen wie Social Media.

Fazit:

Ich kann dir ans Herz legen, starte deine Website unter deinem Namen, denn den wirst du nicht so schnell ablegen, wahrscheinlich.

Das bedeutet, du kannst noch dein ganzes Leben lang an deiner Website arbeiten, ob nun nebenbei oder irgendwann vollzeitlich, so wie ich. Denn wenn du erstmal damit angefangen hast und merkst, was alles möglich ist, wird es wirklich zur Sucht.